

Ausnahmezustand in Frankfurt/Main
27.10.2002 Der Orkan Jeanette zog mit 115 km/h über Frankfurt/Main hinweg und verursachte schwere Schäden. Daher wurde das THW zu Aufräumarbeiten gerufen.
Ein langer Tag was es für die Helfer des Ortsverbandes Frankfurt. Nachdem sie am Sonntag zunächst ab 7.00 Uhr mit ca. 70 Mann die Absperrmaßnahmen für den Stadtmarathon durchführten, begann gegen Mittag der heftige Sturm, der Bäume entwurzelte, Zelte zerstörte und Baugerüste aus ihren Sicherungen riss. (Zusätzlich unterstützte der Ortsverband auch noch mit 4 Mann den Zoll bei einer Kontrolle auf der A3, bei der unter anderem auch ein aufgebautes Zelt durch den Sturm zerstört wurde.)
Hochwassereinsatz in Perleberg
24.08.2002 Der Ortsverband Frankfurt/Main erhielt den Einsatzbefehl, umgehend mindestens 9 Helfer nach Perleberg (nordwestlich von Berlin) zu entsenden, um die dort seit etlichen Tagen im Hochwasser eingesetzten THW-Kräfte mit zwei Halb-Pontons und dem MAN-Ladekran zu unterstützen.
Gegen 0:30 Uhr erfolgte der Abmarsch mit insgesamt 3 Fahrzeugen und zwei Anhängern. Zwei Halb-Pontons der Fachgruppe Wassergefahren des OV-Frankfurt waren jeweils auf einem Anhänger verladen.
Hochwassereinsatz in Halle
18.08.2002 Am Samstag, den 17.08.2002, forderte die THW Leitung von der Geschäftstelle Frankfurt/Main 3 Technische Züge (TZ) und mehrere Fachgruppen (FGr) zum Einsatz im Hochwassergebiet an. Aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet wurden die Helfer für den Einsatz alarmiert.
Alle Helfer sind natürlich ehrenamtlich und tätig und mussten von Ihren Arbeitsgebern freigestellt werden. Die Information an die Arbeitgeber erfolgte am Samstag und wird auch noch am Montag weitergehen.
Hochwasserhilfe für Prag
17.08.2002 17 THW Helfer aus dem Geschäftsführerbereich Frankfurt/Main (aus den Ortsverbänden Offenbach, Hofheim und Neu Isenburg) sind am Samstag, den 17. August 2002, zusammen mit 53 Helfern der Freiwilligen Feuerwehr und Berufsfeuerwehr Frankfurt/Main richtung Prag gestartet, um in der durch die Flutkatastrophe unter "Wasser liegenden" Stadt Keller, Unterführungen und das U-Bahnsystem auszupumpen.
Brückenbau Praunheim
10.08.2002 Wie schon in den letzten Jahren baute das THW Frankfurt/Main für das Praunheimer Zehntscheunenfest eine Pontonbrücke über den Altarm der Nidda.
15 Helfer der Fachgruppen Wassergefahren, Infrastruktur und des 1. Technischen Zuges bauten am Samstag den 10.8.2002 die Brücke auf. Zuvor wurden jedoch am Freitag 6 Halbpontons in die Nidda gelassen und zu drei Ganzpontons zusammengesetzt. Nachdem die Träger und Fahrbahnplatten am Samstag morgen per Muskelkraft und Kran abgeladen waren, konnte mit dem Aufbau des Oberbaus begonnen werden.
Ausleuchtung auf der A5
27.07.2002 Das THW Frankfurt/Main wurde vom Polizeipräsidium Frankfurt angefordert, um eine Kontrollstelle der Polizei zwischen dem Frankfurter Kreuz und Nordwestkreuz auszuleuchten und Zelte aufzubauen.
Zum ersten mal wurde rund um Frankfurt eine Autobahn nachts gesperrt, um Kontrollen durchzuführen, bei denen vor allem nach Drogen und gestohlenen Fahrzeugen gesucht wurde. Im Einsatz waren neben 10 Helfern des THW Frankfurt auch 110 Beamte der Polizei und des Zolls, die die Fahrzeuge von 1.00 Uhr bis 6.00 Uhr durchsuchten und auch fündig wurden.
Beleuchtungseinsatz
29.06.2002 Das THW Frankfurt wurde am 29.6.2002 durch den Zoll für Ausleuchtmaßnahmen angefordert, um an einem Parkplatz auf der A3 Richtung Würzburg zwischen Frankfurter Kreuz und Anschlußstelle FFM Süd Zelte zu errichten und Beleuchtungsmaßnahmen durchzuführen.
Zum Einsatz kamen hierbei:
1 x MLW FG I
Pumpeneinsatz in Tiefgarage
12.06.2002 Das Technische Hilfswerk (THW) Frankfurt/Main rückte am 12.6. zu einer umfangreichen Pumpaktion aus. In Bergen-Enkheim war eine sich im Rohbau befindliche Tiefgarage mit Regenwasser vollgelaufen. Die Bauleitung wandte sich mit der Bitte um Unterstützung bei der Trockenlegung an die örtliche Freiwillige Feuerwehr.
Die Nacht wurde zum Tag
22.03.2002 Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Zoll/Bundesgrenzschutz und der Polizei wurde das THW Frankfurt/Main in der Nacht vom 22.3 zum 23.3.02 angefordert, um umfangreiche Ausleuchtmaßnahmen durchzuführen und für alle Beteiligten Unterstellzelte zu errichten.
Eingesetzt wurden hierfür die zwei seitens des Lions Clubs und der Stadt Frankfurt Ende letzten Jahres neu angeschafften Powermoon-Beleuchtungsballons, die somit Ihren ersten Einsatz zu verzeichnen hatten. Zusätzlich wurden die dem Ortsverband zur Verfügung stehenden 25 KVA Aggregate sowie diverse Scheinwerfer eingesetzt.
Nach der Sprengung kam die Arbeit
17.03.2002 Nachdem sich der Staub der Sprengung gelegt hatte, stellten der Sprengleiter und die Einsatzleiter von THW und Berufsfeuerwehr fest, dass an dem angrenzenden Nordwestzentrum ein Brückenpfeiler und die darunter liegende Decke beschädigt wurden.
Das THW übernahm sofort die Sicherungsmaßnahmen an den beschädigten Bauteilen. Hierzu wurde der Anhänger "Rüs"t mit Spindelstützen und die für Abstützmaßnahmen vorgehaltenen Kanthölzer zur Einsatzstelle gebracht. Während eine Gruppe mit Hilfe der Spindelstützen begann, die Decke in der Tiefgarage zu sichern, bereitete sich die zweite Gruppe auf die Abstützung des Brückenpfeilers vor. Die Kanthölzer wurden auf die entsprechende Länge zurechtgeschnitten und zum Unterbauen der Brückenkonstruktion vorbereitet.
Ein Knall und weg war das Hochhaus
17.03.2002 Was eine einfache Aufgabe für das THW Frankfurt/Main werden sollte, entwickelte sich dann zu einem etwas größerem Problem.
Angefordert durch die Abrissfirma und die Polizei, war für 35 Helfer des OV Frankfurt/Main aus allen Einheiten am Sonntagmorgen um 7.00 Uhr Dienstbeginn angesagt. Den Einheitsführern wurden die Einsatzziele bzw. Absperrgebiete erläutert und darauf hingewiesen, auf welche Gefahrenpunkte Sie zu achten hatten. Abmarsch Richtung Nordwestzentrum war pünktlich um 7.15 Uhr.